So funktioniert es

Woher die Zahlen kommen — und was sie nicht sind.

Die Tagessätze

Das Barometer zeigt 12.540 Referenzwerte über 12 Berufsfelder, 38 Spezialisierungen und 25 Städte.

Diese Werte sind modelliert, nicht erhoben. Sie beruhen auf den veröffentlichten Medianwerten des Freelancer-Kompass, um die wir eine Verteilung nach Spezialisierung, Erfahrung und Stadt rechnen. Es sind keine Selbstauskünfte eigener Nutzer. Wir sagen das ausdrücklich, weil ein Barometer, das sich einen Teilnehmerkreis andichtet, genau die Glaubwürdigkeit verliert, für die man es liest.

Was daraus folgt

Die Steuer- und Sozialversicherungswerte

Die Rechner arbeiten mit 107 Parametern, alle mit Quellenangabe. Jeder Wert wurde im Gesetzestext oder bei der zuständigen Behörde gelesen, nicht aus einem Ratgeber übernommen — Ratgeber schreiben voneinander ab und korrigieren sich nicht.

Konkret: § 32a EStG für den Einkommensteuertarif (die Formeln selbst, nicht eine Näherung), § 11 GewStG und § 35 EStG für die Gewerbesteuer und ihre Anrechnung, das Bundesgesundheitsministerium für die tatsächlich geltenden Beitragssätze, und die Deutsche Rentenversicherung für die Rechengrößen des Jahres.

Ein Beispiel dafür, warum das nötig ist. § 55 SGB XI nennt für die Pflegeversicherung 3,4 Prozent. Der tatsächlich geltende Satz ist 3,6 Prozent — angehoben durch Rechtsverordnung, ohne dass die Gesetzesseite darauf hinweist. Wer den Gesetzestext abschreibt, hat eine tadellose Quelle und eine falsche Zahl.

Wie oft wir nachsehen

Jeder Parameter trägt eine Prüffrequenz und ein Datum der letzten tatsächlichen Prüfung — getrennt vom Datum der letzten Änderung, weil man einen Wert prüfen und unverändert lassen kann. Werte, die zum 1. Januar wechseln, stehen auf vierteljährlich.

Was wir nicht tun

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